Senatswahl: Uni Münster trägt zu niedriger Wahlbeteiligung bei

Die Gesamtwahlbeteiligung ist mit 12,5 % sehr niedrig. Doch woran liegt das eigentlich? Die Uni Münster trägt unserer Meinung nach einen Großteil der Verantwortung für die niedrige Wahlbeteiligung bei den Wahlen der studentischen Mitglieder des Senats.
Sie hat die Wahlberechtigten im Vorfeld der Wahl kaum informiert und die KandidatInnenlisten nicht rechtzeitig publiziert.

So hat es die Uni Münster auch diesmal unterlassen, die Studierenden rechtzeitig auf die Wahl hinzuweisen. Der Wahlzettel alleine reicht eben nicht aus! So hätte die Uni mit einer Rundmail die Wahlberechtigten vor dem Beginn der Wahlfrist informieren können. Auch wäre es möglich gewesen, die Wahl auf der Uni-Homepage prominent und leicht zugänglich zu platzieren. Eine Auflistung der Kandidatinnen und Kandidaten fehlte gänzlich. Das Wahlergebnis war der Uni nicht einmal einen Eintrag unter auf der Titelseite ihrer Homepage wert.

Hinzu kommt, dass das Briefwahlverfahren – gemessen an Urnenwahlen – recht kompliziert ist. Die Studierenden kreuzen ihre KandidatInnen nicht etwa an, sondern müssen den KandidatInnen zugeordnete Ziffern in bestimmte Kästchen übertragen und per Post an die Uni zurückschicken. So kommt es zu hohen Fehlerquoten. Im Wahlbereich Philosophie waren über 10 Prozent der Stimmen ungültig (davon waren circa 1/3 Enthaltungen).

Wir sind für mehr Informationen bei zukünftigen Wahlen, auch seitens der Uni Münster!

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1 Antwort auf „Senatswahl: Uni Münster trägt zu niedriger Wahlbeteiligung bei“


  1. 1 Micha 06. Juli 2011 um 20:01 Uhr

    Auch der Zeitung der Uni „wissen|leben“ ist die Wahl des höchsten demokratisch (teil)legitmierten Gremiums in der aktuellen Ausgabe keinen Artikel wert :-(

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