Archiv für Oktober 2012

Richtigstellung

Der Münsterschen Zeitung ist in dem Artikel „Studierende fordern: Hände weg vom Bibliotheksetat“ der Ausgabe vom 31. Januar 2012 ein Fehler unterlaufen. Jörg ist nicht „studentischer Sprecher im Senat“, sondern studentischer Senator für den Wahlkreis III (Philosophische Fakultät, Musikhochschule, Unibibliothek, Zentrum für LehrerInnenbildung) der Uni Münster. Der Sprecher der vier studentische Senatoren ist Christian Kraef aus der Medizinische Fakultät.

Der Stand der Dinge – ein Interview mit Senator J.

Bunte Liste: Hallo Jörg, deine erste Senatssitzung liegt hinter dir. Wie war es? (Link zum Gremieninformationssystem der Uni)

Jörg: Ich lebe noch. Alles in Allem war es halb so schlimm.

Bunte Liste: Wie hast du dich auf die Sitzung vorbereitet?

Jörg: Auf verschiedene Weise. Man liest die Satzung der Universität und die Geschäftsordnung des Senates und informiert sich über Themen, die in der Sitzung zur Sprache kommen werden. Was vorher besprochen wird, erschließt sich ja aus der Tagesordnung. Außerdem hatte ich schon so einige Sitzungen als Zuschauer besucht.
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WER MACHT WAS? Was macht eigentlich der Wahlausschuss des Senats?

Die Hochschulpolitik der Uni Münster ist undurchsichtig. Hunderte Gremien bestimmen über den Alltag der Studierenden, ProfessorInnen und MiarbeiterInnen. Aber wer entscheidet was (und warum)? Wir wollen Licht ins Dunkel bringen und starten deshalb die Reihe „Wer macht was?“, um euch Schritt für Schritt in das Dickicht der Verantwortlichkeiten hineinzuführen und letztlich alle interessierten Studierenden zur Mitarbeit zu bewegen.

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Geld und Ruhm – die Exzellenzinitiative, ihre Nebenwirkungen und Gegenmaßnahmen

„Es wird nicht wissenschaftliches Arbeiten belohnt, sondern die Kunst Anträge zu stellen.“ Jörg Baberowski, Historiker an der Humboldt Uni Berlin über die Exzellenzinitiative.

Die im Sommer 2005 gestartete Exzellenzinitiative von Bund und Ländern löst die Probleme der Hochschulen nicht. Im Gegenteil. Eine Studie der Stiftung „Neue Verantwortung“ zeigt: sie hat einschneidende Nebenwirkungen. Sie hat nicht nur den Begriff „Elite“ wieder salonfähig gemacht, sondern fördert die Ungerechtigkeit des deutschen Bildungssystems. In Forschung und Lehre droht die Spaltung in „die da oben“ (Elite) und „die da unten“ (Unterschicht). Zeit über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

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