Vorstellung Kandidatin 2: Bianca Hüsing

Moin! Ich bin Bianca, komme aus dem Emsland und studiere seit 2006 an der Uni Münster. Meinen Bachelor habe ich in Germanistik und Philosophie gemacht und derzeit strebe ich einen Master in Philosophie an. Nebenbei arbeite ich auf unserem schönen Wochenmarkt am Dom und spiele Volleyball und Dungeons and Dragons.

Für Politisches im Allgemeinen begeistere ich mich, seit ich in der Schule Bertolt Brecht kennengelernt habe. Im Speziellen bringe ich mich in der Hochschulpolitik ein, seit ich mit kochendem Blut gegen Studiengebühren demonstriert habe, die leider damals trotz unseres eindrucksvollen Protests eingeführt worden sind. In dieser Zeit lernte ich einige meiner jetzigen MitstreiterInnen kennen, die mir das uFaFo (unabhängiges Fachschaften Forum) als engagierteste und authentischste Hochschulgruppe nähergebracht haben. Seit vier Jahren arbeite ich fürs uFaFo an Projekten mit, verwalte die Finanzen und von Dezember 2011 bis Anfang 2013 vertrat ich die Liste im Studierendenparlament. Außerdem engagiere ich mich seit 4 Jahren im Fachschaftsrat Philosophie, wo ich Veranstaltungen mitorganisiere, in Institutsgremien mitarbeite und Fragen von Studierenden zu beantworten versuche. Aus verschiedenartig engagierten Menschen, die ich im Laufe jener Jahre schätzen lernte, bildete sich die Bunte Liste heraus, die seit nunmehr schon drei Jahren um den Senatssitz der Philosophischen Fakultät kämpft und ihn im letzten Jahr dank des Vertrauens ihrer Wählerinnen und Wähler bekommen hat. Diesen Sitz hat unser Kandidat Jörg Rostek überzeugender ausgefüllt als all seine bisherigen VorgängerInnen von anderen Listen. Auf dieser unserer Homepage könnt ihr – und das ist das Novum – nachvollziehen, was im Senat passiert ist, seit die Bunte Liste dort vertreten ist. Und wie ihr sehen könnt, arbeiten wir emsig daran, unsere Wahlversprechen umzusetzen. Die absehbare Einrichtung von Ruheräumen, zu dem das Rektorat nun dank unseres Antrags aufgefordert ist, ist dafür nur ein Beispiel. Auch an der Einführung der Zivilklausel wurde in der vergangenen Legislatur so viel gearbeitet wie nie und demnächst wird sie Abstimmungsgegenstand sein.

Ich möchte für die Bunte Liste in den Senat, weil es so viele Probleme gibt, die innerhalb der verfassten Studierendenschaft allein nicht zu lösen sind und weil ich mich weder von den SenatskandidatInnen der anderen Listen, noch vom derzeit amtierenden AStA in irgendeiner Weise vertreten fühle. Die Universität hat uns eine Reihe von Sparmaßnahmen aufgebürdet, mit denen Schulden vermindert werden sollen, die aus Misswirtschaft resultieren und die zu Lasten des Verwaltungspersonals und der Studierenden gehen, statt jene zu treffen, die dafür verantwortlich sind. Wir haben noch immer viele Institute, in denen Anwesenheitslisten als Disziplinierungsinstrumente geführt werden, was nicht nur dem Senatsbeschluss, sondern auch einer Erklärung der Landesregierung zuwiderläuft. Im Senat möchte ich mich gegen illegitime Entschdeidungen wehren und nicht, wie scheinbar die vor Jörg im Senat vertretenen Studierenden, als harmlose Duckmäuser fungieren.

Wir haben neben den Ruheräumen und der Zivilklausel noch viele weitere Wahlversprechen und Herzensangelegenheiten auf unserer Agenda, die es einzulösen gilt. Wenn ihr unsere Ziele teilt und wenn ihr das Gefühl habt, uns nach der vergangenen Legislatur im Senat vertrauen zu können – oder aber uns einen Vertrauensvorschuss geben zu können – dann wählt die Bunte Liste.

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