Beiträge von Administrator

Vorstellung Kandidat 6: Sebastian Kluge


Mein Name ist Sebastian und ich studiere Germanistik und Philosophie. Leider nicht mit der selben Leidenschaft wie die meisten Anderen, gleichwohl gab mir das jedoch einen guten Einblick in die Welt des Studiums. Somit habe ich die, aus meiner Sicht, schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses selbst miterleben dürfen.

Ich denke nicht, dass es großer Notwendigkeit bedarf zu erläutern, dass ich während meines Studiums immer mehr miterleben durfte, dass nichts dem entsprach, wie ich mir mein eigentliches Studium vorgestellt hatte. (mehr…)

Danke, Berlin! TU Berlin beschließt Viertelparität

Die TU Berlin hat eine neue Grundordnung. Das Besondere: der „erweiterte akademische Senat“ der Hochschule ist „viertelparitätisch“ besetzt; d.h. die Professorinnen und Professoren haben nicht wie gewöhnlich – an der Uni Münster haben sie 12 von 23 Sitzen im Senat – die Mehrheit, sondern befinden sich mit Studierenden, akademischen und nichtwissenschaftliche MitarbeiterInnen zu gleichen Teilen am Verhandlungstisch.

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„Ruhe, bitte?“ – Umfrage zu Ruheräumen an der Uni Münster gestartet

In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro hat eine Studierendeninitiative unter den Studierenden der Uni Münster die Umfrage mit dem Titel „Ruhe, bitte?“ gestartet. Ziel der Umfrage ist es, den Bedarf an sogenannten „Ruheräumen“ festzustellen. Gleich hier geht’s zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/ruheraeume2013/!! Es sind nur sieben Fragen.

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„Rickfelder auf dem Holzweg“ – Studiengebührenabschaffung nicht Schuld an Unifinanzloch

Aus der PM vom 16.05.13, Anlässich des Artikels in der Münsterschen Zeitung „Münster leidet an Rot-Grün“.

Jörg Rostek, studentischer Senator der Uni Münster, widerspricht der Aussage des Münsteraner CDU-Kreisverbandsvorsitzenden Josef Rickfelder, die Abschaffung allgemeiner Studiengebühren sei Schuld an der Finanzmisere der Universität Münster.

„Die Uni Münster hat sogar von der Abschaffung profitiert“, so Rostek, „denn die Landesregierung hat die Campusmaut mit sogenannten ‚Qualitätsverbesserungsmitteln‘ (QVM) ausgeglichen, die höher waren als die eingenommene Studiengebührensumme. Das Problem dabei ist, dass die Höhe der Mittel der zunehmenden Anzahl von Studierenden nicht folgt. Das könnte die Landesregierung gerne ändern.
Über die Ursache des Haushaltsdefizits der Uni Münster lässt sich trefflich streiten, aber die Abschaffung der Studiengebühren ist nachweislich nicht der Grund. Hier sind Herr Rickfelder und die CDU Münster auf dem Holzweg.“

Link zu Artikel in der WN: Uni Münster hat von der Abschaffung der Studiengebühren profitiert

Kürzungsdebatte: Harte Einschnitte verschoben?

Nicht einmal zwei Seiten hat der Brief, der die Informationen enthält, die das Rektorat zuerst nur mit den Dekanen teilen wollte. Freitag Abend gegen 17.00 Uhr ging er an die Senatorinnen und Senatoren; am nächsten Tag stand er schon zusammengefasst in der Zeitung Westfälische Nachrichten. Er enthält das Diskussionsergebnis zwischen Rektorat und DekanInnen, welches folgende Sparvorschläge enthält:
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Senatswahl 2013: Bunte Liste ist offen für alle

Letztes Jahr zogen wir – trotz schmalem Budget und ohne jegliche Parteienunterstützung – mit über 44 % der Stimmen in den Senat ein. Da die Wege im Senat lang sind, wollen wir den Handlungsdruck aufrecht erhalten und uns weiter für euch einsetzen.

Egal ob im Senat oder dessen Ausschüssen, wir machen uns stark für studentische Interessen. Ob du uns einfach nur kennen lernen möchtest, fragen hast oder ob du gerne selbst in den Senat und/oder dessen Ausschüsse möchtest, schreib einfach eine Mail an: buntelistemuenster@gmx.de

Wir freuen uns auf dich!

Mehr über uns erfährst du: hier

Zivilklausel, aktuell

Wie sieht der aktuelle Stand in Sachen Zivilklausel aus? Mittlerweile haben sich die studentischen Senatoren darauf geeinigt, an der Uni Münster eine wirksame und konsensfähige Zivilklausel einzuführen. D.h. eine Zivilklausel, die verhindert, dass an der Uni Münster militärbezogene Forschung und Lehre passiert, aber dabei friedliche Grundlagenforschung weder ver- noch behindert. Unser Senator Jörg hat Dietrich Schulze, einem der führenden Experten in Zivilklauselfragen, ins Boot geholt und seinen Antragsentwurf radikal überarbeitet. Er lautet jetzt:

„Forschung, Lehre und Studium an der Universität Münster dienen ausschließlich zivilen und friedlichen Zwecken. Unter Berücksichtigung der Frage, ob zivile Zwecke verfolgt werden, sind alle Drittmittel in Bezug auf Drittmittelgeber, Zeitraum, Projektverantwortliche, Finanzvolumen, Zielsetzung und Fragestellung vor Beginn des Projekts öffentlich bekannt zu geben.“
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Bunte Liste legt Antragsentwurf für Zivilklausel vor

Die Bunte Liste Münster bekräftigt die Forderung nach einer Zivilklausel für die Universität Münster. Die Hochschulgruppe schließt nicht aus, dass sie einen entsprechenden Antrag in die Sitzung des Senats am 17. April 2013 einreichen wird. Was noch unklar ist: wie schließt man tatsächlich aus, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Rüstungsindustrie forschen und so zur rechten Hand des Krieges werden?
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Landschaftsökologie streicht fast alle Abos

Die Fachschaft Geografie/Landschaftsökologie hat ihren Studierenden mitgeteilt, dass ihr Institut entschieden habe, alle 43 abonnierten Zeitschriften, Reihen und Loseblattsammlungen ab 2014 abzubestellen. Ausnahmen sind das „Journal for nature conservation“, „Natur und
Landschaft“, „Geographische Rundschau“ und „Ecological studies“. Als Grund wird vom Institut die angeblich überall notwendigen Sparmaßnahmen angegeben. In einer Umfrage versuchte nun die Fachschaft herauszufinden, wie wichtig den Studierenden die abbestellten Zeitschriften sind. 38 Studierende haben an der entsprechenden doodle-Umfrage teilgenommen. Ob es der Fachschaft gelingt, die Abbestellungen aller oder einzelner Zeitschriften zu verhindern, ist ungewiss.

Landesregierung NRW attestiert Hochschulen Demokratiedefizit

In einem Brief an die Vorsitzende der LandesrektorInnenkonferenz NRW hat NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) den Hochschulen ein „Demokratiedefizit“ bescheinigt. Nicht nur der Landtag NRW habe quasi keinen Einblick in deren Haushaltsführung, sondern den Hochschulen fehle es auch an Legitimation. „Aus Sicht des Parlaments ist Transparenz nicht gegeben, was sich ändern muss.(…)Wenn wir also die Steuerung der Hochschulen durch das Land präzisieren, bedeutet dies letztlich, dass wir eine offene Legitimationsflanke der Hochschulen schließen. Dies zeigt deutlich, dass das Hochschulfreiheitsgesetz auf halber Strecke stehen geblieben ist: Es führt zu einem Demokratiedefizit der Hochschulen“, schreibt die Ministerin.
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„Wer spart wo?“ – Senatsstudis legen erste Zwischenbilanz vor

85 Rückmeldungen, 13 betroffene Uni-Einrichtungen; das ist die bisherige Bilanz der Aktion „Wer spart wo?“, der studentischen Senatoren der Universität Münster. Ziel der Aktion war und ist es, Kürzungen aufzudecken und deren Auswirkungen zu dokumentieren. Schon jetzt zeigt sich, dass die Situation in einigen Fachbereichen für zahlreiche Studierende und Lehrende eine Belastung ist.

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Plenum der bunten Liste

Das Neueste aus dem Senat und dessen Ausschüssen gibts bei unserem Plenum am Montag, um 17 Uhr c. t. in der Brücke (Wilmergasse 2). Außerdem machen wir den Selbsttest: Noch in der ersten Halbzeit prüfen wir den Bearbeitungsstand unserer Wahlversprechen und reden auch über die schon im Mai statt findende nächste Senatswahl.

Interesse? Komm auch du dazu!

Hinterzimmerpolitik – Uni Münster wählt neue Hochschulräte

Heute hat der Senat der Uni Münster neue Hochschulräte mit 1 Nein-Stimme und 2 Enthaltungen wiedergewählt. Ein zweites Mal wurde kein öffentlicher Auswahlprozess geführt, sondern Hinterzimmerpolitik betrieben. Der studentische Senator Jörg Rostek beschrieb in einer Rede vor dem Senat die Geschichte der Einrichtung des Hochschulrates an der Uni Münster. Er sprach von Anzeigen, Gerichtsverhandlungen, Gegenklagen und von vielen demokratischen Defiziten.

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Senatsunterlagen online!

Zahlreiche Behörden und Institutionen sind wie ein schwarzer Monolith. Was darin passiert – wer was warum entscheidet und wie Verantwortlichkeiten verteilt werden, ist kaum zu ermitteln. Abstimmungsunterlagen, Baupläne, Abstimmungsergebnisse, Protokolle; wer sich näher über laufende Projekte oder ganz allgemein über die Tätigkeit vieler Einrichtungen informieren will, stößt an Grenzen, hohe Hürden und gesetzliche Schikanen. Nicht selten werden Tagesordnungspunkte als nicht-öffentlich erklärt um schon im Vorfeld der Sitzungen Debatten zu unterbinden (Beispiel aus Münster: Hochschulratswahl 2009). Diese Intransparenz fesselt eigentlich freie Informationen, verhindert Partizipation und steht offener Kommunikation im Weg.

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Schweigepflicht für Studierende in Senatsgremien?

Mit der Bestätigung Ihrer Wahl zum (stellvertretenden) Mitglied im Senat & den Kommissionen erhalten die neuen MitgliederInnen eine Bitte um Mitteilung der vollständigen Kontaktdaten und eine Rechtsbelehrung (siehe unten), die einige Studierende verunsicherte. Darf man nichteinmal mehr über Meinungsäußerungen aus dem Senat und dessen Gremien berichten?

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Uni Münster vs. Immanuel Kant – Ein Kommentar zum Nicht-Ausstieg aus dem CHE-Ranking

Trotz der eindringlichen Argumente der Studierenden entscheiden die Professoren des Senats mehrheitlich, den Fachbereichen der Uni Münster keinen Ausstieg aus dem CHE-Ranking zu empfehlen. Immanuel Kant und der Senat der Uni Münster im Vergleich.

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Richtigstellung

Der Münsterschen Zeitung ist in dem Artikel „Studierende fordern: Hände weg vom Bibliotheksetat“ der Ausgabe vom 31. Januar 2012 ein Fehler unterlaufen. Jörg ist nicht „studentischer Sprecher im Senat“, sondern studentischer Senator für den Wahlkreis III (Philosophische Fakultät, Musikhochschule, Unibibliothek, Zentrum für LehrerInnenbildung) der Uni Münster. Der Sprecher der vier studentische Senatoren ist Christian Kraef aus der Medizinische Fakultät.

Der Stand der Dinge – ein Interview mit Senator J.

Bunte Liste: Hallo Jörg, deine erste Senatssitzung liegt hinter dir. Wie war es? (Link zum Gremieninformationssystem der Uni)

Jörg: Ich lebe noch. Alles in Allem war es halb so schlimm.

Bunte Liste: Wie hast du dich auf die Sitzung vorbereitet?

Jörg: Auf verschiedene Weise. Man liest die Satzung der Universität und die Geschäftsordnung des Senates und informiert sich über Themen, die in der Sitzung zur Sprache kommen werden. Was vorher besprochen wird, erschließt sich ja aus der Tagesordnung. Außerdem hatte ich schon so einige Sitzungen als Zuschauer besucht.
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Die Wahlergebnisse sind online!

Die Stimmen der Senatswahl 2012 sind ausgezählt: Die Bunte Liste erhielt 554 (+ 11) von 1249 gültigen Stimmen. Das sind 44,36 %! Damit haben wir, trotz schmalen Budgets und ohne Parteienunterstützung, den Einzug in den Senat geschafft! :-)

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Endspurt

Damit eure Wahlbriefe noch rechtzeitig eingehen, werft sie noch bis diesen Samstag (23.06.) in den Briefkasten ein oder bringt sie bis Dienstag (26.06.) um 10 Uhr s.t. beim Wahlleiter im Schloss ab.

Die Vorstellungen unserer KandidatInnen findet ihr : hier (anschliessend einfach per Klick auf „Älter“ oben links weiter blättern)
& die Vorstellung unseres Programms: hier