Beiträge von Jörg Rostek

Ruheräume: der Stand der Dinge

Vergangenen Mittwoch berichtete der Kanzler der Uni Münster (so wurde uns aus Senatskreisen mitgeteilt) über den aktuellen Stand der Ruheraumeinführung.

Demnach wurden erhebliche Kapazitäten festgestellt. In ca. 40 Örtlichkeiten könnten Ruheräume eingerichtet werden. Die Finanzierung der Räume soll mit den Studiengebührenkompensationsmitteln geleistet werden. Darüber wird voraussichtlich die Qualitätsverbesserungskommission (QVK) entscheiden. Dort haben die Studierenden die Hälfte der Stimmen. Außerdem soll eine Art Online-Kataster erstellt werden, so dass eine allgemeine Raumübersicht vorliegt und weitere Räumlichkeiten gefunden werden können.
Einen Erfolg hat die Suche nach Ruheräumen schon nebenher gebracht: es kam heraus, dass bei den Erste-Hilfe-Räumen nachbessern werden muss. Sie sind zum Teil zu schlecht ausgestattet und entsprechen nicht dem Standard.

Wir freuen uns über diese Entwicklung. Sie bestätigt uns in unserer Politik und macht Mut.

„Für den Frieden wirken“ – Kurzbericht über das Treffen studentischer FriedensaktivistInnen an der Uni Kassel

22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich vergangenen Sonntag an der Universität Kassel, um über Friedensarbeit an Hochschulen zu besprechen. Ein Hauptthema war die Einführung und Durchsetzung von Zivilklauseln. Die Studierenden tauschten sich aus, berieten über Strategien und weitere Schritte.
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Beitrag zur Zivilklausel-Debatte: Wir brauchen ein Friedensforum

Die Uni hat nun eine Zivilklausel. Doch was jetzt? Was können wir tun, um dafür zu sorgen, dass sie eingehalten wird? Die Antwort ist einfach: wir brauchen ein universitäres Friedensforum, dass die Augen offen hält und Verstöße meldet.

Traditionsreicher Einsatz für den Frieden

Was darf man erforschen und was nicht? Immer wieder haben viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für sich individuelle Entscheidungen getroffen und beschlossen, die ein oder andere Forschungsfrage nicht anzugehen oder bestimmte Projekte nicht durchzuführen, weil sie mit ihren ethischen Prinzipien und moralischen Vorstellungen nicht vereinbar waren (siehe David Parnas Rücktritt aus dem Beratergremium zum SDI-Projekt 1985 oder Benjamin Kuipers 2003). Bereits 1984 hatte Terry Winograd mit seinem kleinen, im CPSR-Newsletter erschienenen Aufsatz „Some thoughts on military funding“ einige wesentliche Gedanken publiziert: „Wenn sich ein Einzelner weigert, militärische Fördergelder anzunehmen, ist das ein ‚symbolischer Akt‘ oder etwas, was eine erkennbare politische Wirkung hat? In den letzten Jahren habe ich es vermieden, mich um militärische Förderung zu bemühen, aber insofern ich das privat getan habe, bin ich einer größeren Verantwortung, andere zu beeinflussen, aus dem Wege gegangen. (…) Der Punkt ist zu fragen, was wir alle zusammen tun und was wir statt dessen tun könnten; dann können wir nach Wegen suchen, wie ein Einzelner Veränderungen bewirken kann.(mehr…)

Zivilklausel in Senat eingereicht

Nach Monaten der Arbeit wird die Debatte endlich im Senat der Uni Münster ankommen: wird die Uni Münster gegen Militärkooperationen und für die Friedensuniversität Münster stimmen? Nach einem Gespräch mit dem Senatsvorsitzenden Oebbecke haben die Senatsstudis den Entwurf abermals verändert (siehe unten) und sind optimistisch, dass die Debatte am 05.06., 14.00 Uhr, in der darauffolgenden Sitzung zu einer Einführung der Zivilklausel führen wird. Doch einige Fragen sind noch offen:
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Militärforschung, nein danke! Zivilklausel für Münster in den Startlöchern

In einer Sitzung des „Arbeitskreises Zivilklausel“ haben sich Teile der studentische Senatoren und der AStA der Uni Münster auf einen Entwurf für eine Zivilklausel geeinigt. Er soll bis zum 25. Mai in den Senat der Uni Münster eingereicht werden. Als „Erörterungstagesordnungspunkt“ soll das Thema Zivilklausel in der Senatssitzung am 05. Juni das erste Mal diskutiert werden.
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Was im Senat passiert: Abstimmungen, Berichte und Vorlagen

Nirgendwo erfährt man so viel über die Uni Münster wie im Senat. Den 23 Senatorinnen und Senatoren, bestehend aus zwölf ProfessorInnen, vier akademischen MitarbeiterInnen, drei weiteren MitarbeiterInnen und vier Studierenden, gehen zahlreiche Unterlagen zu. Wir möchten euch einen Überblick über prominente Anträge, Berichte und Vorlagen geben. Fragen? Anmerkungen? Einfach schreiben an: buntelistemuenster@gmx.de

Masterstudienplätze an der Uni Münster: Das sind die Zahlen und Fakten. Nachzulesen im Papier Zahl der Masterplätze und Zahl der Bewerbungen im Wintersemester 2012/2013.

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Strategieplanung zur Zivilklausel an der Uni Münster

Liebe Studierende,

für Freitag, 26.4. um 14.00 Uhr ist im AStA-Plenumsraum ein Vernetzungstreffen zur Einführung einer Zivilklausel an der Uni Münster gelpant. Studentische Senatoren, AStA und Fachschaftenkonferenz wollen gemeinsam mit anderen Organisationen die Uni Münster auf ausschließlich friedliche Zwecke verpflichten und Rüstungs- bzw. Militärkooperationen an der Uni Münster unmöglich machen.

Macht und helft mit! Seid dabei und bring euch ein!

Eure Bunte Liste Münster

Hochschulzukunftsgesetz: „Debatte hat gerade erst begonnen“

In der Diskussion um das Hochschulzukunftsgesetz stellt Jörg Rostek (Bunte Liste), studentischer Senator für die Philosophische Fakultät der Uni Münster, fest:

„Wenn die Landesregierung nicht durchgreift, werden die Demokratisierung der Hochschulen (Abschaffung der Hochschulräte, Einführung der Viertelparität in den Gremien), die akademische Gleichstellung der Geschlechter, die Transparenz von Drittmitteleinwerbungen, die Steigerung der Anzahl der Studierenden aus der sogenannten Dritten Welt und die Entbürokratisierung des Studiums ein Wunschtraum bleiben.
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Richtungsstreit in NRW: RektorInnen kontern mit Fragenkatalog

Das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalens will endlich handeln. Ministerin Svenja Schulze (SPD) hat deshalb den Hochschulen ein Eckpunktepapier vorgelegt und um Stellungnahme gebeten. Diese kam jetzt durch die LandesrektorInnenkonferenz. Die RektorInnen lehnen ein neues Hochschulgesetz ab und weisen die zwischen den Zeilen schwebenden Vorwürfe der Landesregierung ab. Ein Richtungsstreit zeichnet sich ab.

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WER MACHT WAS? Was macht eigentlich der Wahlausschuss des Senats?

Die Hochschulpolitik der Uni Münster ist undurchsichtig. Hunderte Gremien bestimmen über den Alltag der Studierenden, ProfessorInnen und MiarbeiterInnen. Aber wer entscheidet was (und warum)? Wir wollen Licht ins Dunkel bringen und starten deshalb die Reihe „Wer macht was?“, um euch Schritt für Schritt in das Dickicht der Verantwortlichkeiten hineinzuführen und letztlich alle interessierten Studierenden zur Mitarbeit zu bewegen.

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Geld und Ruhm – die Exzellenzinitiative, ihre Nebenwirkungen und Gegenmaßnahmen

„Es wird nicht wissenschaftliches Arbeiten belohnt, sondern die Kunst Anträge zu stellen.“ Jörg Baberowski, Historiker an der Humboldt Uni Berlin über die Exzellenzinitiative.

Die im Sommer 2005 gestartete Exzellenzinitiative von Bund und Ländern löst die Probleme der Hochschulen nicht. Im Gegenteil. Eine Studie der Stiftung „Neue Verantwortung“ zeigt: sie hat einschneidende Nebenwirkungen. Sie hat nicht nur den Begriff „Elite“ wieder salonfähig gemacht, sondern fördert die Ungerechtigkeit des deutschen Bildungssystems. In Forschung und Lehre droht die Spaltung in „die da oben“ (Elite) und „die da unten“ (Unterschicht). Zeit über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

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Am Dienstag wird es bunt – Einladung zum Plenum der Bunten Liste Münster

Liebe Studis,

die Bunte Liste trifft sich am Dienstag, den 21.08.12 um 18.00 Uhr im Hinterraum der Frauenstraße 24. Wir wollen erörtern, welche unserer Ziele, wann und wie erreicht werden können. Außerdem wollen wir über die Besetzung der einzelnen Senatskommissionen sprechen. Wer von euch mehr über unsere Arbeit und den Senat der Uni Münster erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, am Plenum teilzunehmen. Unsere Türen sind offen.

Lieben Gruß und schöne Sonnentage wünscht euch,

die Bunte Liste

Bunte Liste trifft sich in F24

Liebe Studierende,

am Dienstag, den 07. August 2012 um 18.00 Uhr trifft sich die Bunte Liste und Interessierte in der Frauenstraße 24, um das weitere Vorgehen in Sachen Senat zu besprechen. Wir laden euch ein, dabeizusein und unsere Politik mitzugestalten.

Eure Bunte Liste