Archiv der Kategorie 'KandidatInnen 2011'

„Für den Frieden wirken“ – Kurzbericht über das Treffen studentischer FriedensaktivistInnen an der Uni Kassel

22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich vergangenen Sonntag an der Universität Kassel, um über Friedensarbeit an Hochschulen zu besprechen. Ein Hauptthema war die Einführung und Durchsetzung von Zivilklauseln. Die Studierenden tauschten sich aus, berieten über Strategien und weitere Schritte.
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Vorstellung Kandidat 8: Richard Dietrich

Hey mein Name ist Richard Dietrich und viele die mich reden hören sind ein wenig erschreckt über die Vehemenz und die Leidenschaft mit der ich Veränderungen in unsere Gesellschaft und in der Welt fordere.

Vielleicht erzähl ich euch kurz was biographisches damit ihr meine Obsession nachvollziehen könnt: Ich bin 1990 in Greven, unweit von Münster geboren. Meine Eltern kommen aus der ehemaligen Sowjetunion und wir bekamen oft zu spüren, dass „Russen“ im kleinen, katholisch-traditionellen Greven nicht sonderlich willkommen sind.

Nach einem Jahr auf der katholisch Grundschule bekam ich die Empfehlung auf eine Sonderschule gehen zu müssen, da ich dort besser gefördert werden sollte. Statt der versprochenen Förderung erlebte ich Jahre der Ausgrenzung und Lehrer die mir in der 3. Klasse einreden wollten ich sei kein Teil dieser Gesellschaft. Alles in allem erlebte ich wie es ist richtig zu hassen, Hass der einen vom Innersten aus zerfrisst. Eine sehr dunkele Zeit in meinem Leben. Es folgte ein Weg von der Hauptschule zum Abitur und von dort auf die Uni.

Aufgrund meiner Lebensgeschichte kann ich keine Selektion aufgrund der Herkunft dulden.Ich will mit dem alten, muffigen, unauthentischen Normen des Senats, der es immer wieder geschafft hat gerade nicht die Interessen der Studierenden zu vertreten, und der Hochschulpolitik allgemein brechen.

Es wird Zeit für eine faire und offene Uni
Es wird Zeit für eine multikulturelle und brüderliche Uni
Es wird Zeit für die Bunte Liste!

Vorstellung Kandidatin 1: Bianca Hüsing

Moin! Ich bin Bianca, komme aus dem Emsland und studiere seit 2006 an der Uni Münster. Meinen Bachelor habe ich in Germanistik und Philosophie gemacht und ich strebe derzeit einen Master in Philosophie an. Seit den Demos gegen die Einführung der Studiengebühren interessiere ich mich für Hochschulpolitik, insbesondere für die Arbeit des uFaFo. Seit etwa zwei Jahren arbeite ich dort mit und ko-organisiere u.a. die StudiPC-Sammelbestellungen. Außerdem engagiere ich mich seit ca. 2 Jahren im Fachschaftsrat Philosophie.

Ich habe die Nase voll von all den Kürzungen, mit denen das Rektorat unserer Universität das eigene wissenschaftliche Profil beschneidet. Ich habe die Nase voll von Anwesenheitskontrollen, die die Individuen disziplinieren und unter den Generalverdacht stellen, nicht gern zur Uni zu gehen. Ich habe die Nase voll von der Unterrepräsentiertheit der größten Statusgruppe – der Studierenden – in sämtlichen hochschulpolitischen Gremien.
Ich weiß offen gestanden nicht, was davon ich im Senat ändern könnte. Aber ich verspreche, dass ich es zumindest versuche.
Wisst ihr eigentlich, was die uns vertretenden SenatorInnen tun, wie ihr Abstimmungsverhalten aussieht? Ich auch nicht. Glaubt ihr, dass es mehr mit Demokratie zu tun hätte, wenn die Studierenden von ihren VertreterInnen über deren Arbeit informiert würden? Ich auch.
Mit einem Kandidaten/ einer Kandidatin der Bunten Liste haben wir die Möglichkeit, jemanden zu wählen, der/ die sich 1. basisdemokratischen Prinzipien und 2. der Transparenz und öffentlichen Berichterstattung über ihre Arbeit verpflichtet fühlt. Ich verspreche euch: Wenn ihr mich wählt, wird genau das passieren.

Vorstellung Kandidat 9: Wolf Gerr

¡Marhaba, Privjet und Namasté!
Mich selbst vorzustellen, fällt mir schwer, da ich ein Abdriften in selbstgefällige Selbstdarstellung vermeiden möchte. Zu meiner Person seien also nur einige Rahmenpunkte zu nennen: Mit erheblichem, binneneuropäischem Migrationshintergrund – Geborener Exil-Bayer, aufgewachsen im Friesland, konzentrierte Lebenserfahrung gesammelt in einem hessischen Krankenhaus, den Duft der Freiheit geschnuppert in Irland, Wales & Schottland – bin ich im Wintersemester 2007/2008 in Münster aufgeschlagen.

Seitdem studiere ich mit fluktuierendem Enthusiasmus Philosophie, Englisch, Spanisch, Arabisch und Russisch (letztere drei über das Sprachenzentrum, erstere sind meine Bachelorfächer). Darüber hinaus liebäugele ich mit verschiedenen anderen Disziplinen der Geisteswissenschaften, interessiere mich aber auch für Naturwissenschaften, mit welchen ich mich meist in philosophischen und/oder wissenschaftstheoretischen Seminaren vertiefend beschäftigte (z. B. Philosophie der Biologie, der Mathematik, der Psychologie).
Neben rein studienbezogenen Aktivitäten engagierte ich mich seiner Zeit bei den verschiedenen Etappen des Bildungsstreiks, oft auch als kulinarischer Weltverbesserer („Volxkoch“ bei einem alternativen Bildungsgipfel in Wien oder Aktionen in MS). Hier in Münster versuche ich auch derzeit mit Freunden eine regelmäßig „Volxküche“ auf die Beine zu stellen, die vegane Kost gegen Spende verteilt; oft aber nicht nur im Rahmen politischer/kultureller Veranstaltungen.

Vor kurzem war ich Teil einer Gruppe, die semi-erfolgreich versuchte, einen seit Jahren leerstehenden Straßenzug (freigehalten für die britischen Streitkräfte) wieder zugänglich zu machen, um ihn in ein offenes, soziales, kulturelles Wohnprojekt umzugestalten (http://grawertstrasse.blogsport.de ). Dem eklatanten Missstand eines noch für Jahre kalkulierten Leerstandes in einer Stadt, in der Studiumsanfänger wegen Wohraummangels in Hotels ziehen müssen, wollten wir nicht tatenlos zusehen und besetzten für circa drei Wochen eines der 20 Häuser. Dort stellten wir u.a. ein nachbarschaftliches Kulturprogramm auf die Beine.
In Bezug auf die Universität setze ich mich dafür ein, dass die Bundeswehr sich aus dem Bildungssystem herauszuhalten hat, um eine friedliche und pazifistische Gesellschaft zu gewährleisten.

Auch beteiligte ich mich am vor wenigen Wochen auf dem Schlossplatz stattgefundenen Grenzfrei-Festival: ein antirassistisches Festival, das u.a. versuchte, alltägliche und allgegenwärtige Rassismen anzuprangern, ein Forum für Flüchtlinge, Asylbewerber und sonstwie Verfolgte bereitzustellen – aber auch einfach („wider dem Vergessen“) in Erinnerung zu erhalten, was für grauenhafte Verbrechen seit dem Mauerfall in Deutschland/Europa geschahen und geschehen: Brennende Flüchtlingsheime, in würdelose Lager oder gar in Gefängnisse gesteckte Asylbewerber und von Maschinengewehren durchlöcherte Schlauchboote auf dem Mittelmeer.

Am Philosophischen Seminar bin ich zur Zeit einer der studentischen Vertreter in einer Berufungskommission zur Nachfolge einer Professur. Hierbei setzte ich mich für die Interessen meiner Fachschaft ein.

Wenn ihr mich in den Senat wählt, werde ich mich vehement für die Belange und Interessen sowohl der allgemeinen Studierendenschaft einsetzen, aber speziell auch all derjenigen, deren Stimme nicht gehört (oder beflissentlich überhört) wird. Mit den anderen Kandidaten meiner Liste teile ich das Bedürfnis nach einer bunten Universität & pluralistischen Gesellschaft, in der das gesamte Spektrum an personellen Kuriositäten abgedeckt wird und auch Gehör findet – von Homo/bi/trans/intersexuellen über Behinderte bis zu aus aller Welt angereisten Menschen, die im grauen Siechtum der deutschen Gesellschaft vielerorts auf Ignoranz und Xenophobie stoßen.
Auch ist es mir wichtig, die Uni in einen angenehmen Lebensraum zu gestalten. Dies schließt offen zugängliche Ruheräume für Studis ein, die von früh morgens bis spät abends studieren oder weit anreisen müssen.
Des Weiteren setze ich mich für eine weitreichende Transparenz in allen Entscheidungsebenen ein – nur eine offene Uni ist eine gute Uni. Wirtschaftsbosse in Hochschulräten sind hier fehl am Platz!

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eventuell sogar eure Stimme!
Denne
-Wolf Gerr

Vorstellung Kandidat 6: Jörg Rostek

Liebe Studierende der Universität Münster,

habt ihr schon gewählt? Noch nicht? Dann wird es aber langsam Zeit, denn auch wenn die Wahl noch bis zum 22 Juni andauert, ist sie schnell verpennt. Leider ist die Wahlbeteiligung zu den Senatswahlen sehr gering und dass, obwohl der Senat ein Gremium ist, das viel an der Uni zu sagen hat. Von den 23 SenatorInnen sind vier Studierende. Das ist wenig, aber genug, um Anträge zu stellen und Probleme zu benennen. Und Probleme gibt es genug. Dass haben die Diskussionen über die Studiengebühren, die schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses und die Verfasstheit der Hochschuldemokratie gezeigt. Doch wie diese Probleme angehen? In der folgenden Legislaturperiode möchte ich mich als Senator mit folgenden Themen beschäftigen:

Transparenz: Welche Papiere, die im Senat besprochen werde, können im Vorfeld öffentlich gemacht werden, so dass Studierende Wind davon bekommen, was da drin eigentlich passiert? Meine Meinung: so viel wie möglich. Wird die Bunte Liste gewählt, findet ihr diese Papiere regelmäßig auf unserer Homepage.

Demokratie: Müssen die Profs, die mit 12 Mitgliedern die Mehrheit im Senat haben, in allen Gremien die Mehrheit bilden? Ich denke, dass das Argument der Bewahrung der Wissenschaftsfreiheit wichtig ist, aber nicht alle Entscheidungen, die im Senat gefällt werden, diese Freiheit betreffen. Beispielsweise hat die Einführung allgemeiner Studiengebühren rein gar nichts mit der Wissenschaftsfreiheit zu tun, ist aber dennoch gegen die studentischen SenatorInnen entschieden worden.

Lebensraum Uni: Viele von uns verbringen viel Zeit in der Uni. Einige von ganz früh morgens bis spät Abends. Und wer von diesem Stress recht geschafft ist und sich mal hinlegen möchte, findet auf dem Unigelände kaum Gelegenheit dazu. Das muss anders werden, deshalb möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, ob es möglich ist, Ruheräume einzurichten, die allen Studierenden – auch zum Pennen – offen stehen.

Friedensuni: Die Bundeswehr sollte keine Plätze und Räume der Uni Münster zugebilligt bekommen. Der Senat sollte handeln und das Rektorat dementsprechend beauftragen.

MentorInnenprogramm: Ich möchte mit Hilfe der Fachschaften und der Univerwaltung ein MentorInnenprogramm auf die Beine stellen, dass semesterübergreifend funktioniert. ErstsemesterInnen könnten von älteren Semestern betreut und durch ihr Studium geleitet werden. Dies würde viel Stress und Fehler ersparen. Ich bin mir sicher, dass viele von uns über eine solche Gelegenheit dankbar gewesen wären oder selbst einen Ersti unter die Fittiche nehmen würden.

Lieben Gruß,
Jörg

Jörg Rostek studiert Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Wirtschaftspolitik an der Uni Münster. Er sitzt im Studierendenparlament (siehe www.ufafo.ms) und war schon einmal AStA-Referent. Er hat schon Einiges über Hochschulpolitik publiziert. Unter anderem auf www.iley.de.

Vorstellung Kandidat 3: Olaf Götze

Die Probleme im deutschen Hochschulsystem lassen sich auf drei wesentliche Merkmale zusammenfassen. Erstens sind Kinder niedriger sozialer Herkunft an der Hochschule völlig unterrepräsentiert. Obwohl sie in der Bevölkerung fast 50 Prozent ausmachen, sind sie an der Hochschule nur zu 15 Prozent vertreten und in der Universität setzt sich diese Selektion bis zur Promotion und darüber hinaus kontinuierlich fort. Zweitens ist das deutsche Hochschulwesen seit Jahrzehnten hoffnungslos unterfinanziert mit all seinen Folgen für Forschung und Lehre. Und drittens schreitet – unter dem Druck der Unterfinanzierung – die Ökonomisierung des Hochschulwesens in riesigen Schritten voran. Das beginnt bei der Leitungsstruktur nach dem Modell der „unternehmerischen Hochschule“, geht über die Abwicklung sogenannter Orchideenfächer und hört bei der Modularisierung des Studiums und Evaluation jeder Veranstaltung nach ökonomischen Kriterien noch lange nicht auf.

Meine Arbeit in der Hochschulpolitik seit mittlerweile fast zehn Jahren an der Universität Münster zunächst in der Fachschaft und später im AStA und im uFaFo, hat mich in allen Details diese Entwicklungen nachvollziehen lassen. Es ist nun schon länger an der Zeit, dass jüngere Generationen diese Arbeit übernehmen. Die Beobachtung der im vergangenen Jahr gewählten Studierenden im Senat hat bei mir jedoch gezeigt, dass es zum hochschulpolitischen Stillstand kam. Es gab praktisch keine Initiativen, die wesentlichen Probleme im Hochschulwesen anzugehen, ja wurden Initiativen des Studierendenparlamentes sogar abgeblockt. Daher habe ich mich bereit erklärt, für den Senat zu kandidieren und dort Initiativen zur Lösung der wesentlichen Probleme zusammen mit der Bunten Liste einzubringen.

Was können wir tun, um die Situation an den Hochschulen praktisch zu verbessern? Die Hürden sozialer Selektion müssen abgebaut werden. Dazu war die Abschaffung von Studiengebühren ein enorm wichtiger Punkt, für den ich seit vielen Jahren aktiv gekämpft habe. Doch es gibt weitere Hürden. So erhalten Studierende niedriger sozialer Herkunft – ebenso wie Frauen im Übrigen – deutlich seltener eine studentische Hilfskraftstelle an der Universität. Die öffentliche Ausschreibung aller Stellen an der Uni wäre ein wesentlicher Schritt hin zu mehr Transparenz.
Zweitens muss der Unterfinanzierung entgegengewirkt werden. Die Universität Münster muss derzeit Millionen-Nachforderungen an das Land NRW zurückzahlen, weil sie mit Geldern für neue Studienplätze andere Dinge finanziert hat. Ein echter Skandal! Wo waren da unsere Studierenden im Senat? Schon vor Jahren hat die Rektorin Ursula Nelles angekündigt, sie wolle die Lehramtsausbildung – immerhin 10.000 Studierende – auf ein Minimum reduzieren, um sich als Exzellenzuniversität zu profilieren. Die Universität Münster richtet ihr Augenmerk viel zu sehr auf den Exzellenzwettbewerb, um sich in der Konkurrenz mit anderen Hochschulen auf dem Rücken der Studierenden zu battlen, anstatt die grundständige Lehre an der Hochschule zu verbessern und dafür das Geld sinnvoll einzusetzen.
Drittens werden wir im Senat den Kampf der kleinen Fächer – die wie der Fall der Soziologie gezeigt hat, manchmal garnicht so klein sind – für ihren Erhalt aktiv unterstützen. Sie müssen sich behaupten gegen die ökonomischen Kriterien, nach denen die Universität zunehmend ausgerichtet wird. Hier können wir entscheidende Impulse im Senat liefern, das Rad wieder zu wenden und sich als Volluniversität aufzustellen.

Deshalb wählt die Bunte Liste in den Senat! Im Falle meiner Wahl werde ich dieses Amt gemeinsam mit der Bunten Liste gewissenhaft und aktiv ausfüllen.

Olaf Götze, 31 Jahre alt, 2-Fach-Bachelor Physik/Soziologie

Vorstellung Kandidat 2: Jonas Dessouky

Ich habe viel Zeit im Ausland verbracht. Insgesamt habe ich zwei Jahre in Kairo, ein Jahr in den USA und einen Monat in Usbekistan gelebt. Mich interessieren internationale und nationale Belange der Politik. An der Hochschule bin ich schon lange eingeschrieben, ich habe effektiv aber sehr spät angefangen zu Studieren (2007). Die Fächer, in denen ich zum Ende des Sommersemesters voraussichtlich einen B.A. Erreichen werde (Germanistik und Philosophie), sind eine persönliche Leidenschaft. Trotz der Liebe zu den Fächern, die ja viele Studierende kennen, habe ich mich doch an so manchen Regelungen an der Universität gestört und versuche nun mich besonders für die Gleichstellung einzusetzen. Es ist Fakt, dass wir in Hinsicht Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Alter, ethnische und kulturelle Zugehörigkeit ganz viel tun müssen, um die Angehörigen von benachteiligten Gruppen mehr zu integrieren.
Des weiteren interessiere ich mich für eine Unterstützung von finanziell benachteiligten Studenten in Hinsicht von IT-Ausstattung, in Form von subventionierten Rechnern und Software, damit jeder Student adäquat arbeiten kann. Die Uni ist für alle da – eben auch für Minderheiten aller Art. Dafür stehe ich und setze ich mich ein.

Vorstellung Kandidat 5: Micha Greif

„Wir müssen die Welt nicht erobern. Es reicht sie neu zu schaffen. Heute. Durch uns!“

Freiheit, Gerechtigkeit & Solidarität liegen mir am Herzen, alles andere ist für mich unerträglich. So setzte ich mich bereits als Klassensprecher in der Oberstufe der höheren Berufsfachschule für Betriebswirtschaft für meine Mitschüler ein und arbeitete bei der von den Vereinten Nationen initierten lokalen Agenda 21 mit.

Später konzentrierte ich mich auf meine Karriere als Versicherungskaufmann, die mich zuletzt bis in die Position des „Complaint Managers“ bei einer großen IT-Firma führte. In beiden Unternehmen habe ich stets über den Tellerrand geblickt und neben diversen Prozessoptimierungen, auch durch die aktive Mitinitierung und Unterstützung von Betriebsräten nachhaltige Verbesserungen erreichen können.

Ich studiere jetzt im zweiten Semester Soziologie, lerne spanisch und habe große Freude im Engagement für NGOs, so bin ich Mitglied bei Amnesty International, Attac, Avaaz, BES, Campact, DCCV, DHV, MarGe, Weißer Ring u. a. & engagiere mich aktiv im Umweltschutz, in der Anti-Atomkraft-Bewegung (siehe z.B. Atomhaftpflicht) und für das Fikus Referat des AStA. In diesem Rahmen werde ich innerhalb der nächsten Wochen eine Petition gegen die Altersdiskriminierung von Studierenden an den deutschen Bundestag ausarbeiten. Ansonsten trifft man mich beim Hochschulsport (Judo) – und auch im Hörsaal ;-)

Vorstellung Kandidat 10: Marko Farwick

Marko Farwick, 34 Jahre alt
Geboren in Steinfurt
Kommunikationswirt, ehemals selbstständiger Werbekaufmann
div. Unternehmenspraktika, u.a. Deutsche Telekom AG, Studentische Mitarbeit Pleon Kommunikation
Studium FU Berlin Kommunikationswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre
Studium WWU Münster Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftspolitik, Soziologie
Tochter Clara Elisabeth, 2 Jahre alt
Aktives Mitglied bei sneep-Student network für economics and ethics in Practise seit 2 Jahren
Marko