Archiv der Kategorie 'Nachrichten'

Ruheräume: der Stand der Dinge

Vergangenen Mittwoch berichtete der Kanzler der Uni Münster (so wurde uns aus Senatskreisen mitgeteilt) über den aktuellen Stand der Ruheraumeinführung.

Demnach wurden erhebliche Kapazitäten festgestellt. In ca. 40 Örtlichkeiten könnten Ruheräume eingerichtet werden. Die Finanzierung der Räume soll mit den Studiengebührenkompensationsmitteln geleistet werden. Darüber wird voraussichtlich die Qualitätsverbesserungskommission (QVK) entscheiden. Dort haben die Studierenden die Hälfte der Stimmen. Außerdem soll eine Art Online-Kataster erstellt werden, so dass eine allgemeine Raumübersicht vorliegt und weitere Räumlichkeiten gefunden werden können.
Einen Erfolg hat die Suche nach Ruheräumen schon nebenher gebracht: es kam heraus, dass bei den Erste-Hilfe-Räumen nachbessern werden muss. Sie sind zum Teil zu schlecht ausgestattet und entsprechen nicht dem Standard.

Wir freuen uns über diese Entwicklung. Sie bestätigt uns in unserer Politik und macht Mut.

Ex-Senator Rostek zu Rüstungskooperationen zwischen US-Militär und deutschen Hochschulen: „Bund und Länder müssen eingreifen“

Jörg Rostek (Bunte Liste), ehemaliger studentischer Senator der Uni Münster erklärt zur aktuellen Berichterstattung zahlreicher Medien über die Rüstungskooperationen zwischen deutschen Hochschulen und US-Militär und Pentagon:

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Uni Münster verweigert Auftrag zur demokratischen Willensbildung

Ist die Uni Münster eine demokratische Institution? Ist sie bereit, positiv auf das demokratische Gemeinwesen einzuwirken? Diese Fragen hätte der Senat der Uni Münster problemlos mit „Ja“ beantworten können, indem er den Antrag des studentischen Senators Jörg Rostek, die Studierenden zur Bundestagswahl aufzurufen, stattgegeben hätte. Eine Mail und ein paar Plakate hätten gereicht, ein Zeichen zu setzen. Doch der Senat überging den Antrag. Die Uni Münster wird die Studierenden nicht zur Bundestagswahl aufrufen – und fördert so – gewollt oder nicht – die sinkende Wahlbeteiligung.

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Beitrag zur Zivilklausel-Debatte: Wir brauchen ein Friedensforum

Die Uni hat nun eine Zivilklausel. Doch was jetzt? Was können wir tun, um dafür zu sorgen, dass sie eingehalten wird? Die Antwort ist einfach: wir brauchen ein universitäres Friedensforum, dass die Augen offen hält und Verstöße meldet.

Traditionsreicher Einsatz für den Frieden

Was darf man erforschen und was nicht? Immer wieder haben viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für sich individuelle Entscheidungen getroffen und beschlossen, die ein oder andere Forschungsfrage nicht anzugehen oder bestimmte Projekte nicht durchzuführen, weil sie mit ihren ethischen Prinzipien und moralischen Vorstellungen nicht vereinbar waren (siehe David Parnas Rücktritt aus dem Beratergremium zum SDI-Projekt 1985 oder Benjamin Kuipers 2003). Bereits 1984 hatte Terry Winograd mit seinem kleinen, im CPSR-Newsletter erschienenen Aufsatz „Some thoughts on military funding“ einige wesentliche Gedanken publiziert: „Wenn sich ein Einzelner weigert, militärische Fördergelder anzunehmen, ist das ein ‚symbolischer Akt‘ oder etwas, was eine erkennbare politische Wirkung hat? In den letzten Jahren habe ich es vermieden, mich um militärische Förderung zu bemühen, aber insofern ich das privat getan habe, bin ich einer größeren Verantwortung, andere zu beeinflussen, aus dem Wege gegangen. (…) Der Punkt ist zu fragen, was wir alle zusammen tun und was wir statt dessen tun könnten; dann können wir nach Wegen suchen, wie ein Einzelner Veränderungen bewirken kann.(mehr…)

Uni Münster führt Zivilklausel ein


Auf Antrag der studentischen Senatoren hat die Uni Münster eine Zivilklausel eingeführt. Sie lautet: „Forschung, Lehre und Studium an der Universität Münster sind auf zivile und friedliche Zwecke ausgerichtet“. Die Entscheidung fiel einstimmig. Damit wurde die 2/3 Mehrheit, die notwendig war, um die Hochschulverfassung zu ändern, deutlich überschritten. (mehr…)

Senatssitzung am 17.07.: Friedensklausel und Bundestagswahl sind Thema

Liebe Studierende, liebe interessierte Öffentlichkeit,

am Mittwoch, den 17.07.13, um 16.00 Uhr im Senatssaal des Schlosses diskutiert der Senat der Uni Münster über unter anderem die Themen Kooperation mit militärischen Einrichtungen und Erhöhung der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013. Die studentischen Senatoren haben gemeinsam einen Antrag eingereicht, der eine „Zivilklausel“ (siehe Homepage der Studierendenschaft der Uni Münster) fordert; d.h., dass die Uni Münster auf die Kooperation mit militärischen Organisationen und Forschungseinrichtungen in Forschung und Lehre verzichten soll. Hier ist der Antrag zur Einrichtung einer Zivilklausel zu finden.

Da immer weniger Menschen wählen gehen, hat Senator Jörg Rostek (Bunte Liste) beantragt, die Strukturen der Uni Münster dazu zu nutzen, um die Studierenden zur Bundestagswahl 2013 aufzurufen und sie an die Möglichkeit der Briefwahl zu erinnern (siehe Antrag: „Politik ist nie alternativlos – am 22. September wählen gehen!“).

Es geht also um nichts Geringeres als um Friedens- und Demokratiepolitik. Seid dabei und seht, was der Senat entscheiden wird!

Rektorat gewinnt Senatswahl – Bunte Liste bedauert Wahlniederlage

Wir haben die Wahl um den Sitz der studentischen SenatorInnen im Wahlkreis der Philosophischen Fakultät wegen 30 fehlender Stimmen verloren. Auch die Wahlbeteiligung ist erneut gesunken. Selbst die Demokratisch Linke Liste hat über 100 Stimmen weniger erhalten. Sie wird mit der Unterstützung von nur 3 Prozent der wahlberechtigten Studierenden in den Senat einziehen. Gewinner der Wahl ist das Rektorat. Es wird davon profitieren, dass eine kritische Stimme aus dem Senat verschwindet.

Auch wenn wir noch viel vorgehabt hatten, war es kein verlorenes Jahr. Wären wir nicht im Senat der Uni präsent gewesen, hätten wir Unidokumente nicht transparent auf unserer Homepage veröffentlichen können. Die Wiederwahl des Hochschulrats wäre sicherlich auch nicht in dem Maß kritisiert worden, wie wir das getan haben. Der Antrag zur Einrichtung von Ruheräumen wäre nie gestellt und angenommen worden und die „Wer kürzt wo?“ – Kampagne sowie der Zivilklausel-Antrag wären so wohl auch nie vorangetrieben worden.

Wir danke deshalb allen, die uns diese Arbeit ermöglicht haben. Die kommende Sitzung des Senates findet am Mittwoch, den 17. Juli 2013 um 16.00 Uhr im Schloss statt. Die Tagesordnung werden wir, wenn sie uns vorliegt, auf unserer Homepage veröffentlichen.

Eure Bunte Liste

PS: Die Wahlergebnisse findet ihr hier.

Endspurt

Damit eure Wahlbriefe noch sicher rechtzeitig eingehen, werft sie noch bis diesen Freitag (21.06.) in den Briefkasten ein oder gebt sie bis Montag (24.06.) um 10 Uhr s.t. beim Wahlleiter im Schloss ab.

Die Vorstellungen unserer KandidatInnen findet ihr : hier
& die Vorstellung unseres Programms: hier
& was uns von den anderen Listen unterscheidet: hier

Senat stimmt Einrichtung von Ruheräumen zu – Danke an UmfrageteilnehmerInnen

Endlich geschafft! In der gestrigen Sitzung hat der Senat der Uni Münster der Einrichtung von Ruheräumen zugestimmt. Rektorat und Kanzler sind nun damit beauftragt, geeignete Orte für Ruheräume an der Uni Münster zu suchen und diese dort einzurichten. Das wäre ohne die Hilfe der zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage „Ruhe, bitte?“ (insgesamt 3.150!) nicht möglich gewesen.

3.150 TeilnehmerInnen – Eindeutiges Umfrageergebnis (mehr…)

Achtung: „Grüne Alternative“ = Junge Liberale!

Der Spitzenkandidat der „Grünen Alternativen Liste“ ist Christoph Dymek, Vorsitzender der Jungen Liberalen in Neuss.

Wir haben sofort am Dienstag bei Christoph Dymek nachgefragt. Im Gegensatz zu anderen Listen, die heute offenbar allein aufgrund von Google-“Recherchen“ agieren, haben wir ganz bewusst zuerst bei den Verantwortlichen nachgefragt, den schließlich Christoph ja nun zu den Grünen gewechselt und die Internetseite der Julis veraltet sein.

Die Antwort: (mehr…)

Einladung zum Plenum der bunten Liste

Das Neueste aus dem Senat und dessen Ausschüssen gibts bei unserem Plenum am Freitag, 07.06.2013 um 19 Uhr in der Brücke (Wilmergasse 2, Raum 108). Außerdem prüfen wir den aktuellen Bearbeitungsstand unserer Wahlversprechen und planen den Wahlkampf der nächsten Woche.

Interesse? Komm auch du dazu!

Hackerangriff

Aufgrund eines Hackerangriffs auf unseren Provider Wordpress konnten wir gestern keine neuen Infos für euch posten. Wir bitten das zu entschuldigen. Selbstverständlich veröffentlichen wir ab sofort weiter.

Zivilklausel in Senat eingereicht

Nach Monaten der Arbeit wird die Debatte endlich im Senat der Uni Münster ankommen: wird die Uni Münster gegen Militärkooperationen und für die Friedensuniversität Münster stimmen? Nach einem Gespräch mit dem Senatsvorsitzenden Oebbecke haben die Senatsstudis den Entwurf abermals verändert (siehe unten) und sind optimistisch, dass die Debatte am 05.06., 14.00 Uhr, in der darauffolgenden Sitzung zu einer Einführung der Zivilklausel führen wird. Doch einige Fragen sind noch offen:
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Danke, Berlin! TU Berlin beschließt Viertelparität

Die TU Berlin hat eine neue Grundordnung. Das Besondere: der „erweiterte akademische Senat“ der Hochschule ist „viertelparitätisch“ besetzt; d.h. die Professorinnen und Professoren haben nicht wie gewöhnlich – an der Uni Münster haben sie 12 von 23 Sitzen im Senat – die Mehrheit, sondern befinden sich mit Studierenden, akademischen und nichtwissenschaftliche MitarbeiterInnen zu gleichen Teilen am Verhandlungstisch.

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Militärforschung, nein danke! Zivilklausel für Münster in den Startlöchern

In einer Sitzung des „Arbeitskreises Zivilklausel“ haben sich Teile der studentische Senatoren und der AStA der Uni Münster auf einen Entwurf für eine Zivilklausel geeinigt. Er soll bis zum 25. Mai in den Senat der Uni Münster eingereicht werden. Als „Erörterungstagesordnungspunkt“ soll das Thema Zivilklausel in der Senatssitzung am 05. Juni das erste Mal diskutiert werden.
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„Ruhe, bitte?“ – Umfrage zu Ruheräumen an der Uni Münster gestartet

In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro hat eine Studierendeninitiative unter den Studierenden der Uni Münster die Umfrage mit dem Titel „Ruhe, bitte?“ gestartet. Ziel der Umfrage ist es, den Bedarf an sogenannten „Ruheräumen“ festzustellen. Gleich hier geht’s zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/ruheraeume2013/!! Es sind nur sieben Fragen.

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„Rickfelder auf dem Holzweg“ – Studiengebührenabschaffung nicht Schuld an Unifinanzloch

Aus der PM vom 16.05.13, Anlässich des Artikels in der Münsterschen Zeitung „Münster leidet an Rot-Grün“.

Jörg Rostek, studentischer Senator der Uni Münster, widerspricht der Aussage des Münsteraner CDU-Kreisverbandsvorsitzenden Josef Rickfelder, die Abschaffung allgemeiner Studiengebühren sei Schuld an der Finanzmisere der Universität Münster.

„Die Uni Münster hat sogar von der Abschaffung profitiert“, so Rostek, „denn die Landesregierung hat die Campusmaut mit sogenannten ‚Qualitätsverbesserungsmitteln‘ (QVM) ausgeglichen, die höher waren als die eingenommene Studiengebührensumme. Das Problem dabei ist, dass die Höhe der Mittel der zunehmenden Anzahl von Studierenden nicht folgt. Das könnte die Landesregierung gerne ändern.
Über die Ursache des Haushaltsdefizits der Uni Münster lässt sich trefflich streiten, aber die Abschaffung der Studiengebühren ist nachweislich nicht der Grund. Hier sind Herr Rickfelder und die CDU Münster auf dem Holzweg.“

Link zu Artikel in der WN: Uni Münster hat von der Abschaffung der Studiengebühren profitiert

Kürzungsdebatte: Harte Einschnitte verschoben?

Nicht einmal zwei Seiten hat der Brief, der die Informationen enthält, die das Rektorat zuerst nur mit den Dekanen teilen wollte. Freitag Abend gegen 17.00 Uhr ging er an die Senatorinnen und Senatoren; am nächsten Tag stand er schon zusammengefasst in der Zeitung Westfälische Nachrichten. Er enthält das Diskussionsergebnis zwischen Rektorat und DekanInnen, welches folgende Sparvorschläge enthält:
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Was im Senat passiert: Abstimmungen, Berichte und Vorlagen

Nirgendwo erfährt man so viel über die Uni Münster wie im Senat. Den 23 Senatorinnen und Senatoren, bestehend aus zwölf ProfessorInnen, vier akademischen MitarbeiterInnen, drei weiteren MitarbeiterInnen und vier Studierenden, gehen zahlreiche Unterlagen zu. Wir möchten euch einen Überblick über prominente Anträge, Berichte und Vorlagen geben. Fragen? Anmerkungen? Einfach schreiben an: buntelistemuenster@gmx.de

Masterstudienplätze an der Uni Münster: Das sind die Zahlen und Fakten. Nachzulesen im Papier Zahl der Masterplätze und Zahl der Bewerbungen im Wintersemester 2012/2013.

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Senatswahl 2013: Bunte Liste ist offen für alle

Letztes Jahr zogen wir – trotz schmalem Budget und ohne jegliche Parteienunterstützung – mit über 44 % der Stimmen in den Senat ein. Da die Wege im Senat lang sind, wollen wir den Handlungsdruck aufrecht erhalten und uns weiter für euch einsetzen.

Egal ob im Senat oder dessen Ausschüssen, wir machen uns stark für studentische Interessen. Ob du uns einfach nur kennen lernen möchtest, fragen hast oder ob du gerne selbst in den Senat und/oder dessen Ausschüsse möchtest, schreib einfach eine Mail an: buntelistemuenster@gmx.de

Wir freuen uns auf dich!

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